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Am 1. Oktober 2026 tritt in Österreich das NISG 2026 in Kraft, mit dem die EU-Richtlinie NIS2 umgesetzt wird. Für rund 4.000 Unternehmen und Einrichtungen aus 18 Sektoren werden damit verbindliche Cybersicherheitsmaßnahmen fällig. Eine davon betrifft jede Anmeldung im Unternehmen: die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).
Zu den vorgeschriebenen Risikomanagementmaßnahmen zählt ausdrücklich der Einsatz von Lösungen zur Multi-Faktor-Authentifizierung oder kontinuierlichen Authentifizierung. Der Zeitplan ist knapp:
1. Oktober 2026: Das NISG 2026 tritt in Kraft, die Pflichten gelten ab diesem Tag.
31. Dezember 2026: Bis dahin müssen sich betroffene Unternehmen bei der Cybersicherheitsbehörde registrieren.
30. September 2027: Bis dahin ist eine Selbstdeklaration über die umgesetzten Maßnahmen einzureichen.
Die Geschäftsleitung haftet persönlich, bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 10 Mio. Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Auch Unternehmen, die nicht direkt betroffen sind, spüren die neuen Regeln: Wer an NIS2-pflichtige Kunden liefert, muss zunehmend eigene Sicherheitsstandards nachweisen. MFA gehört dabei zu den ersten Fragen.
privacyIDEA ist eine modulare Open-Source-Lösung für Zwei- und Multi-Faktor-Authentifizierung. Sie wird im eigenen Netz betrieben, Token und Authentifizierungsdaten bleiben also vollständig in Ihrer Hand.
Nicht-invasiv: privacyIDEA greift lesend auf bestehende Benutzerquellen zu, etwa LDAP, Active Directory, Univention UCS, SQL-Datenbanken, SCIM-Dienste oder Flatfiles. Ihre Benutzerverwaltung bleibt unverändert.
Vielfältige Token-Typen: Unterstützt werden Authenticator-Apps (TOTP/HOTP), Hardware-Token, WebAuthn/FIDO2 inklusive Passkeys, Push-Benachrichtigungen sowie SMS und E-Mail. Neue Token-Typen lassen sich dank der modularen Struktur ergänzen.
Breite Anbindung: Mit MFA absichern lassen sich unter anderem die Anmeldung an Windows-Clients in UCS- oder Active-Directory-Domänen (über den quelloffenen privacyIDEA Credential Provider), VPN- und Netzwerkzugänge über RADIUS, Web-Anwendungen über SAML und OpenID Connect sowie Nextcloud über die eigene privacyIDEA-App.
Mandanten- und Multi-Instanz-fähig: privacyIDEA eignet sich damit auch für Unternehmensgruppen und verteilte Umgebungen.
REST-API: Über die Schnittstelle lassen sich Token-Rollout und Verwaltung automatisieren und in bestehende Abläufe einbinden.

NIS2 verlangt nicht nur, dass Maßnahmen umgesetzt werden. Sie müssen auch nachweisbar sein. privacyIDEA protokolliert alle Authentifizierungs- und Verwaltungsvorgänge zentral und setzt Richtlinien einheitlich durch. Das ist eine solide Grundlage für die Selbstdeklaration und für mögliche Audits durch die Behörde.
Als autorisierter privacyIDEA-Partner unterstützt Siedl Networks Sie in jeder Phase: von der Bestandsaufnahme, welche Systeme und Zugänge abgesichert werden müssen, über Konzept und Einführung bis zum laufenden Betrieb.
Sprechen Sie uns an. Wir finden gemeinsam den passenden Weg zu NIS2-konformer Authentifizierung.

Johannes Zöhrer
+43 2732 71545-15
johannes.zoehrer@siedl.net

Philipp Sprung
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